SAM THORNE
Journalist:In. Autor:In. Pilot:In. Und ein Name, der nicht der eigene ist.
Manche Namen stehen für eine Person. Andere für eine Entscheidung. Sam Thorne ist Letzteres.
Hinter dem Pseudonym steht eine Person, die wusste, dass sie nicht unter eigenem Namen schreiben konnte, was sie wusste – und es trotzdem schreiben musste. Silent Skies ist das Ergebnis dieser Entscheidung.
Jahrzehnte als Investigativjournalist:in, in Krisengebieten ebenso wie in Gerichtssälen. Jahre in Redaktionen, die nicht jede Geschichte drucken durften – und ein Gespür für Unfallberichte, die zu schnell geschlossen wurden. Ein Zugang zu Quellen, den man sich nicht erklären lassen möchte – man will nur wissen, dass darauf Verlass ist.
Und: Jahrzehntelang selbst geflogen, auf unterschiedlichen Mustern. Kein:e Berufspilot:in – aber ein Gespür dafür, wie sich ein Cockpit anfühlt, wenn draußen alles falsch läuft. Diese Erfahrung sitzt nicht in der Biografie. Sie sitzt im Text.
Ob hinter Sam Thorne ein Mann steht oder eine Frau, ob eine oder mehrere Personen – das bleibt offen. Was bleibt, ist die Arbeit: Bücher, die authentisch klingen, weil sie auf dem beruhen, was wirklich geschah.


Mehr über die Person hinter dem Namen – im Interview.
